Mit Vollgas durch die Wüste...
Man hat hier manchmal das Gefühl sich in einem klassischen Western zu befinden. Der Tag ist totenstill. Wir sitzen vor einem Tor. Ein Schild wird vom Wind quietschend hin- und hergependelt. Der Wind treibt Staubwolken auf der Straße vor sich her. Irgendwie fehlen nur noch diese vertrockneten Pflanzenbälle die über die staubige Straße rollen. Doch die scheint es hier nicht zu geben... Auf Nachfrage erfahre ich, dass Frauke gerade genau das gleiche denkt ;-) Soweit... 

Für heute hatte Frauke uns Buggys besorgt, die hier übrigens mit dem “U” wie im deutschen und nicht englisch ausgesprochen “Baggi” sondern “Buggie” heißen. Mit diesen luftigen, vierrädrigen Maschinen - einer Mischung aus Motorrad, Go-Kart und Geländewagen - wollten wir die Wüste unsicher machen. Dabei hatten wir bei der Buchung einen Führer dazubekommen, der im allradgetriebenen Geländewagen vor uns her fuhr und uns die schönsten Orte der näheren Umgebung zeigte. Die nähere Umgebung war schon wegen der Maximalgeschwindigkeit von 35 km/h unumstößlich vorgegeben. Jona war mit Martin im Wagen unterwegs, während Frauke und Ronja vorweg fuhren und die beiden Männer dabei ordentlich einstaubten.
Unsere Tour führte uns zweieinhalb Stunden durch die Wüste, in die Stollen und Höhlen alter Kupferminen und natürliche Höhlen, durch Oasen und kleine Siedlungen der Indigenas. Dabei fuhren wir nicht nur auf guten, schlechten und sehr schlechten Straßen und Wegen, sondern hauptsächlich querfeldein und auf staubigen Pisten.
Trotz des vielen Staubes in der Nase und den Augen haben wir alle die Tour sehr genossen... Jona wollte am Ende “seinen” Buggy übrigens nur unter Protestgeheul wieder hergeben. Auch wenn er nur im stehenden Gefährt ans Steuer durfte...San%20Pedro%20de%20Atacama.htmlIndigenas.htmlshapeimage_1_link_0shapeimage_1_link_1
Buggies 06.08.2007
Wir vier in den Buggies!
Jona fährt mit Papa mit...
Ronja darf mit...
...dieser staubaufwirbelnden Fahrerin herumkurven...