Osorno 19.07.-20.07.2007 In der Absteige
Wir haben in Osorno echt bloß eine Nacht „auf der Durchreise“ geschlafen, um nicht schon wieder in Puerto Montt zu landen... Es regnete. Wir hatten eine günstige Unterkunft im Internet herausgesucht und telefonisch vorreserviert. Das Zimmer war wirklich bescheiden, das „Bad“, dass eigentlich auch das WC zur gleich gegenüberliegenden Bar darstellte und in dem Aufkleber, die zum Verkehr nur mit Schutz anhielten, an den Wänden klebten, hing wegen schlechter Lüftung voller Wassertropfen. Man wollte auch eher nicht, dass sie einem auf den Kopf plitschten, weil es nach Schimmel roch. Es ist außerdem eine Kunst während des Duschvorgangs weder den Fußboden noch die Wände zu berühren, nicht mit Kleidungsstücken, dem Handtuch oder irgendwie anders. Im überdachten Hof war eine seltsame Plastikplanenkonstruktion angebracht, die das Wasser auffing, das durchs undichte Dach eindrang und durch einen Schlauch ins Waschbecken ablief! Highlight was das schräg gegenüberliegende Museum, dass sehr anschaulich und zum Ausprobieren für Kinder einige physische Versuche zeigte: Wärmekamera, „Elektrizität mir einer Handkurbel-Dynamo-Vorrichtung erzeugen“, es gab auch eine Abteilung „unsere Welt“ und die Kinder wären gerne länger geblieben, allerdings waren wir an die Öffnungszeiten gebunden. Wir mussten also dann nach einem anschließenden supermercado-Besuch wieder in unsere „Absteige“ zurück, die Toiletten mit den Barbesuchern von gegenüber teilen und uns Nudeln mit Tomatensoße kochen. Aber nett war die überschminkte Herbergsmutter ehrlich: sie chauffierte uns am nächsten Abend zum „terminal de buses“, wo wir über Nacht nach Valparaíso weiterreisten...
„Der Aufenthaltsraum“
Die merkwürdige Schlauchkonstruktion:
...dasRegenwasser landet dann in der Spüle.
Neben dem Museum war ein Spielplatz
Die Dusche...
...mit Wassertropfen.